DKV-Sound-Karate®

Helmut Spitznagel
Jugendreferent 

Schweighofstr. 19
77749 Hohberg

Tel. 0 78 08 – 9 96 99
Fax 0 78 08 – 91 00 92
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DKV-Sound-Karate – Die Geschichte

Das 2001 von Professor Pierluigi Aschieri, technischer Direktor des italienischen Karateverbandes, vorgestellte Konzept wurde während der letzten Jahre im Deutschen-Karate-Verband durch den damaligen Schulsportreferenten Ralf Brünig, unter Mitarbeit von Helmut Spitznagel (Jugendreferent) und Rudi Eichert (Lehrwart) immer weiter entwickelt und ganz speziell auf die Unterrichtsgestaltung an staatlichen Schulen für Kinder von 6-18 Jahren und für die Trainingsgestaltung in den Karate-Vereinen, ebenfalls für die Altersgruppen von 6-18 Jahren, zugeschnitten.

 

Der Grundgedanke der Ausbildung

Das DKV-Sound-Karate-Programm wurde ganz speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein logisch aufgebautes und gut nachvollziehbares Lehrprogramm. Es ist modern, genau auf die Bedürfnisse der entsprechenden Altergruppen abgestimmt und dabei trotzdem an den traditionellen Werten des Karate orientiert. DKV-Sound-Karate hebt sich vor allem durch die konsequent an den kindlichen Entwicklungsstufen orientierten Inhalte vom klassischen Karate-Training ab, steht aber keineswegs in Konkurrenz dazu. Durch verstärktes Eingehen auf die Bedürfnisse und Lernweisen von Kindern, die Ausbildung grundmotorischer Fertigkeiten und den Einsatz von Medien wie Musik, Takt, Trainingsgeräten und Trainingskarten, hat der DKV-Sound-Karate-Lehrer/-Trainer die Möglichkeit, ein systematisch aufgebautes, pädagogisch begründetes, altersgerecht abgestimmtes und gleichzeitig begeisterndes Kinder-Karate-Training zu leiten. Alle inhaltlichen Module des DKV-Sound-Karate-Programms sind so aufgebaut, dass die Kinder und Jugendlichen ständig spürbare Fortschritte machen, Erfolgserlebnisse sammeln und so ständig neue Motivation verspüren.
Alle Inhalte des DKV-Sound-Karate-Trainings- und Prüfungsprogramms sind nicht ausschließlich für Kinder gedacht. Natürlich machen sie auch Teenagern und Erwachsenen großen Spaß und können deshalb auch ergänzend im allgemeinen Training angewendet werden.

 

Wie ist das Sound-Karate-Training aufgebaut?

Sound-Karate ist anders als vielleicht der Name andeutet, viel mehr als nur Training mit Musik. Die drei Elemente, die das Trainingsprogramm charakterisieren, sind der Fitness-/SV-SB-Teil, einschließlich der grundlegenden Motorikschulung, der Kumite-Teil und der Sound-Teil, bei welchem die sogenannten 4er-Blöcke, bestehend aus verschiedenen Karate-Techniken, geübt werden. Jede dieser Komponenten wird in einer Sound-Karate-Trainingsstunde trainiert. Dabei orientiert sich die spezielle methodisch-didaktische Vorgehensweise an den folgenden 3 Lernebenen (siehe Grafik):

1. Lernebene:
Unstrukturierte Lernebene: Erlernen allgemeinsportlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten

2. Lernebene:
Strukturierte Lernebene: Erlernen von Karatetechniken

3. Lernebene:
Semistrukturierte Lernebene: Eine Mischung von allgemeinsportlichen und karatespezifischen Inhalten, z.B. in Spielen, Wettbewerben, Selbstverteidigung

Wenn in einer Unterrichts-/ Trainingsstunde zu etwa gleichen Teilen, methodisch, didaktisch und pädagogisch angemessen auf diesen 3 Lern- ebenen gelernt und geübt wurde, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Training als »erfolgreich« angesehen werden.

 

Die Ausbildung zum DKV-Sound-Karate-Trainer:

Es bieten sich hier unterschiedliche Möglichkeiten: Es werden dem interessierten Karateka im DKV sowohl eine Ausbildung zum
– DKV-Sound-Karate-Trainer / Verein als auch eine Ausbildung zum
– DKV-Sound-Karate-Trainer / Schulsport angeboten.

 

Die Schwerpunkte werden da jeweils entweder mehr auf die vereinsrelevanten oder – im Hinblick auf die Umsetzung an Schulen – mehr auf die pädagogischen Aspekte gelegt. In beiden Fällen werden die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, wie man als Lehrer ohne, bzw. als Trainer mit dem Karate-Verein in der Schule agieren kann.

Für Vereinsleiter und Trainer, die in der Schule aktiv sind oder es werden wollen, oder die selbst Lehrer sind und Karate in der Schule anbieten wollen, ist die Ausbildung »DKV-Sound-Karate-Trainer / Schulsport« ideal geeignet.

 

Die DKV-Kara-Games:

Für die Thematik »Kara-Games«, also die regionalen und überregionalen Sound-Karate-Wettspiele, ist Helmut Spitznagel verantwortlich. Der langjährige Jugendreferent und DKV-Sound-Karate-Ausbilder hat die Konzeption für die Kara-Games im Wesentlichen erstellt und vielfach in Bezug auf ihre praktische Umsetzbarkeit getestet. Bei der Planung, Organisation und Durchführung können Vereine des DKV von seiner großen Erfahrung, die er in Ausübung seiner diversen Funktionen gesammelt hat, profitieren.

 

DKV-Sound-Karate – Schulsport 1 
http://www.youtube.com/watch?v=ArCbo9TRPjw

Download:
– Urkunden für DKV-Sound-Karate – Schulsport 

 


 

Rahmenbedingungen Verein

Die bisherigen Erfahrungen mit dem Training von DKV-Sound-Karate® für Kinder sind äußerst positiv, was sich unter anderem an der deutlich rückläufigen Fluktuationsrate der Kinder in diesen Vereinen ablesen lässt.

Die Konzeption DKV-Sound-Karate® ist bewusst so gestaltet, dass kindgerechtes Trainieren geradezu zum Prinzip wird: Methodik und Didaktik gehen hier bewusst von entwicklungsbedingten kindlichen Bedürfnissen und Gegebenheiten aus, auch die pädagogisch so wichtige Entwicklung von Sozialkompetenz ist integraler Bestandteil dieser Konzeption.

Durch vielfältige Angebote in Aus- und Fortbildung für Trainer trägt der DKV Sorge dafür, dass in den Vereinen ein qualifiziertes Sound-Karate-Training durch lizenzierte Sound-Karate-Trainer / Verein angeboten werden kann.

Durch die enge Verzahnung von Lehrprogramm und Prüfungsprogramm »DKV-Sound-Karate®« ist eine Graduierung der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen analog zu den sonstigen Kyu-Prüfungsordnungen im DKV gewährleistet. Die Prüfer müssen im Besitz einer SOK-Prüferlizenz sein.

Dadurch, dass die verbindlichen Inhalte des »Pflichtteils« um die des »Wahlteils« (Selbstbehauptung, Selbstverteidigung, Kata und Kumite mit Partner) erweitert wurden, ist sicher gestellt, dass das Kind nach dem Sound-Karate-Training keine Probleme in Bezug auf das anschließende Vereinstraining hat – ob in einer Stilrichtung oder im Stiloffenen Karate.

 

Rahmenbedingungen Schule

Das Aktionsprogramm für die Zusammenarbeit von Schule und Sportverein wird in fast jedem Bundesland durchgeführt. Die Veranstaltungen und Maßnahmen der Kooperationsgruppen sind Schulveranstaltungen und werden nach entsprechender Genehmigung durch die jeweilige Landesschulbehörde bzw. die zuständigen Standorte durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine außerunterrichtliche schulische Maßnahme, an der Schülerinnen und Schüler auch mehrerer Schulen teilnehmen können.

Vertragspartner sind in der Regel die allgemein- oder die berufsbildenden Schulen, der Sportverein, der Mitglied im Landessportbund ist, sowie die Kooperationsleiterin bzw. der Kooperationsleiter mit DOSB-Lizenz. Zum Beispiel sollen In Niedersachsen an den Veranstaltungen und Maßnahmen der Kooperationsgruppen grundsätzlich mindestens zehn Schülerinnen oder Schüler teilnehmen. Die Übungseinheit (ÜE) muss mindestens 45 Minuten Dauer umfassen.
Die Vergütung des Vereins an die Leiterin bzw. an den Leiter darf € 20,– pro ÜE mit 45 Minuten Dauer nicht überschreiten. Diese Regeln können aber in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt werden. Pro Schulhalbjahr werden die Kooperationen mit € 200,– gefördert (ohne Gewähr). Für die Bemessung der Förderung gibt es tabellarische Vorgaben nach unterschiedlichen Programmen, Zielgruppen und Schwerpunkten. Weitere und nähere Informationen erteilen euer Schulsportreferenten, die jeweiligen Landesschul-behörden bzw. der zuständige Standorte der Landesschulbehörden sowie in der Regel die Sportjugenden im LandesSportBund.

In die Lehr bzw. Bildungspläne aller Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland hat inzwischen eine Thematik Einzug gehalten, die, bei jeweils unterschiedlicher Formulierung, das »Ringen, Raufen, Kämpfen« als »Lern- und Bewegungsfeld« oder als »Kompetenzerwerb« usw. beinhaltet.

Die Überzeugung, die seitens der Kultusministerien dahinter steht, ist, dass die generell sozialisationsfördernde und sozialerzieherische Funktion des Sports durch die pädagogisch fundierte Unterweisung im »Ringen, Raufen, Kämpfen« um so mehr dazu führen kann, dass sich bei den Kindern soziale Kompetenzen herausbilden und festigen (vor allem Mündigkeit, Kooperation, Kommunikation, Solidarität, Konfliktbewältigung, Regelkonformität, Emanzipation).

Sportunterricht hat die originäre Aufgabe, die Entwicklung von Motorik, Koordination, Athletik, audititiver und visueller Kompetenz usw. zu fördern.

Die Kultusministerien der Bundesländer sind bereit, das DKV-Sound-Karate® als Beitrag des DKV in diesem Kontext zu akzeptieren. In einigen Bundesländern wurde und wird vereinzelt DKV-Sound-Karate® im Pflichtbereich unterrichtet, deshalb kann es dort dann z.B. auch für Abschlussprüfungen als Thema gewählt werden.

Durch das Angebot des speziellen »½-Tages-Upgrades / Schule« in der Aus- und Fortbildung für Trainer / Lehrer trägt der DKV Sorge dafür, dass in den Schulen ein qualifizierter Sound-Karate- Unterricht durch lizenzierte Sound-Karate-Trainer / Schule angeboten werden kann.

Downloads:
Flyer: DKV-Sound-Karate-Konzeption-2010

 

 

 

 

März 28, 2020

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