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DKV-Tag in Ludwigsburg

Ein Hauch von Okinawa lag am Samstag, dem 14.9.2019, über der Ludwigsburger Rundsporthalle. Der Präsident des Karateverbandes Baden-Württemberg, Dr. Sigi Wolf, 9. Dan, ist stolz, dass fünf hochangesehene Trainer aus Okinawa und Träger der höchsten Meistergrade im Karate in Baden-Württemberg gastierten.

Der Deutsche Karate Verband (DKV) hatte mit Zenpo Shimabukuro, 76 Jahre (10. Dan), Naonobu Ahagon, 79 Jahre (10. Dan Hanshi), Sadayuki Taira (9. Dan), Narihiro Shinjo (8. Dan) und Tsuyoshi Uechi (8. Dan) fünf hohe Karate-Großmeister aus Japan für den DKV-Tag gewinnen können. Mit unglaublicher Disziplin, großer Liebe für Karate und leidenschaftlichem Durchhaltevermögen vermittelte das Quintett von 11.00 bis 16.30 Uhr  »non-stop« sein Wissen. Ein Mondo gab es am Ende jeder Einheit. Jamal Measara (9. Dan, Buchautor und Referent für SOK-Kobudo im DKV) fungierte als Assistent und moderierte in seiner sympathisch zurückhaltenden und doch souveränen Art den Tag.

Einige hundert interessierte Karateka, von jung bis alt, aus ganz Deutschland, folgten der Einladung des DKV und nutzten die Gelegenheit, an dem ganztägigen DKV-Breitensport-Event Karatewissen aus sozugagen erster Hand – »von der Quelle des Ursprungs« – zu erhalten.

Nach der Begrüßung durch DKV-Präsident Wolfgang Weigert eröffnete KVBW-Landestrainer Köksal Cakir um 10.00 Uhr das Training. Die Entwicklung des Wettkampf-Karate stand auf dem Programm. Mit kurzen Videosequenzen wurden die Kampfstile der weltbesten Karate-Kämpfer der vergangenen 60 Jahre gezeigt. Köksal Cakir analysierte für alle Karateka die rasante Entwicklung des Kumite in den letzten Jahrzehnten. Gemeinsam mit DKV-Sportdirektor Christian Grüner demonstrierte er über ein gestelltes Randori einzelne Kumite-Situationen, welche die Teilnehmer/innen im Anschluss mit Partner zu üben hatten. Ein interessanter und gelungener Auftakt!

Um 11.00 Uhr begann das offizielle Okinawa-Training der hochgraduierten und betagten Karate-Meister, denen ihr Alter auf Grund ihres dynamischen und engagierten Auftretens nicht anzumerken war. Vorab hatte es von DKV-Präsident Wolfgang Weigert Gastgeschenke sowohl für BT Karamitsos, BT Nitschmann und Ausrichter Köksal Cakir, als auch für die fünf Gäste aus Japan gegeben.

Von Anfang an zogen die Okinawa Großmeister alle Karateka in ihren Bann. Hanshi Zenpo Shimabukuro und BT Efthimios Karamitos zeigten anhand der Kata »Hangetsu« die Unterschiede der einzelnen Stilrichtungen. Immer wieder betonte Hanshi Zenpo Shimabukuro die Wichtigkeit der Kata – welche zusammen mit Kihon einen essentiellen Bestandteil des Trainings in Okinawa bilden. Das dazugehörende Bunkai wird bei der Ausübung der Kata stetig »mental« mittrainiert.

Wenn man sich das Quintett so anschaut, scheint dies eine sehr effektive Methode zur Gesunderhaltung zu sein. Okinawa ist bekannt dafür, dass dort überdurchschnittlich viele 100-jährige Menschen leben, die bis ins hohe Lebensalter geistig und körperlich fit und vital sind. Genau diesen Eindruck konnte man auch von „unseren“ fünf Karate-Meistern gewinnen.

Rund um den DKV-Breitensport-Tag fanden diverse DKV-Tagungen statt. Dafür standen Elmar Griesbauer (Lehrreferenten-Tagung), Marlis Gebbing (Bundesfrauentag), Christian Grüner (Leistungssportkonferenz), Ralf Brünig (Schulsportreferenten-Tagung) und Vico Köhler (Bundesjugendtag) zur Verfügung.

Höchsten Respekt zollen wir den Gasttrainern aus Japan, die trotz ihres hohen Alters für Karate brennen, sowie ausdauernd und inhaltlich interessant die Traditionen und Werte des Karate-Do überzeugend vermittelt haben.

Ein großer Dank gebührt auch dem Ausrichter und KVBW-Landestrainer Köksal Cakir mit seinem zuverlässigen Team für die gelungene Veranstaltung, ganz besonders auch Angelika vom MTV Ludwigsburg für die einmalig leckere Okinawa-Torte.

Oss

 

Ausführliche Infos gibts im nächsten Magazin Ausgabe 3-2019.
Videos und viele Live-Impressionen und Fotos zum gesamten Event auf der KVBW-Facebook-Seite:

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