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Menschen mit Behinderung

 

Infos über die KVBW-Geschäftsstelle
Referent für Menschen mit Behinderung info@karate-kvbw.de

 

Im Karate-Sport für Menschen mit Behinderung hat sich in der letzten Zeit eine Entwicklung vollzogen, die positive Auswirkungen auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit für behinderte Menschen und auf ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft hat.

Sportler und Trainer haben erkannt, dass sich auch bei Menschen mit leichteren Behinderungen die Erkenntnisse der Trainingswissenschaften auf den Leistungssport übertragen lassen, wenn sie an deren Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst worden sind. Daraus erwuchs eine intensive Zusammenarbeit mit Trainern.

Die von der WKF erstellten karatespezifischen Startklassensysteme sollten in der Folge eine grundlegende Umstrukturierung des Behindertesports vom Breiten- hin zum Leistungssport erfahren. Die Anerkennung dieser Systeme sollte heute die Grundlage der Leistungssportentwicklung im nationalen und internationalen Karate für Menschen mit Behinderung sein. Zu diesem Zweck hat die WKF die Abteilung »Karate für Menschen mit Behinderung« gegründet, in welcher Karate für Menschen mit Behinderung organisiert wird.

 

Ziele des Karate für Menschen mit Behinderungen,
das sich als Breitensport für alle versteht

Der allgemeine Karatesport/die Kampfkunst Karate für Menschen mit Behinderung soll:
• Einen Ausgleich schaffen zur Bewegungsarmut
• Der Gesundheitsvorsorge dienen (im o. g. Sinne: physisch, psychisch, sozial)
• Spiel und Spaß vermitteln
• Soziale Kompetenz (z. B. Fairness, Empathie, Teamfähigkeit, Führungsqualitäten) fördern
  Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Behinderung stärken
• Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen gezielt fördern und integrieren
• Leistungsfähigkeit und Leistungsvergleich (Wettkämpfe) fördern
• Den internationalen Austausch (z.B. intern. Wettkämpfe) fördern
• Einen Beitrag zur Identifikation mit der Karatesport/Kunst leisten
• Ein Anlass für innovatives konzeptionelles Arbeiten sein
• Ein Übungsfeld zu sportwissenschaftlichen Forschungen sein

 

Förderung für geistig Behinderte

Geistige Behinderung ist keine Krankheit. Sie bringt vor allem eine Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen mit sich, nicht aber seiner sonstigen Wesenszüge, wie zum Beispiel der Fähigkeit Freude zu empfinden oder sich wohl zu fühlen. Menschen mit geistiger Behinderung benötigen oft viel Hilfe und Unterstützung und durch spezielle Förderung und Begleitung können sie lernen, ein Leben zu führen, das dem von Menschen ohne Behinderung weitgehend gleicht.

Es gibt viele Ursachen für geistige Behinderungen. Sie können vor, während oder nach der Geburt entstehen, z.B. als Folge einer bestimmten Anordnung der Erbinformationen aber auch durch mangelnde Sauerstoffversorgung des kindlichen Gehirns beim Geburtsvorgang. Sie können durch Krankheit oder Verletzungen, z.B. bei einem Unfall verursacht werden.

In Deutschland leben heute rund 420.000 Menschen mit geistiger Behinderung. (Rund sechs von tausend Kindern, die in der BRD geboren werden, sind geistig behindert.) Rund 150.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden durch die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. mit ihren über 500 Orts- und Kreisvereinigungen betreut. Neben der Unterhaltung von rund 3.000 Einrichtungen, wie z.B. mobile und ambulante Dienste, Frühförderstellen, Familienentlastende Dienste, Kindergärten, Schulen, Werk-und Wohnstätten zur Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung und zur Unterstützung ihrer Angehörigen, bietet die Lebenshilfe auch Freizeitangebote an.

 

 

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